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Zentrum für HochschulBildung
Berufsbegleitender Online-Kompaktkurs

Künstliche Intelligenz im Leitungshandeln von Schulen

Bildcollage aus verschiedenen Elementen, im Hintergrund arbeitet eine Person mit Laptop, Notizbuch und Smartphone. © kantver​/​Shotshop.com

Steckbrief

  • Nächster Start: 18.11.2026
  • Anmeldeschluss: 04.11.2026
  • Zeitraum: November 2026 - Januar 2027
  • Zeitlicher Umfang: 6 Online-Termine, jeweils von 14:00 - 17:15 Uhr
  • Format: online via Zoom
  • Kosten: 640,00 € pro Person
  • Maximale Personenzahl: 40
  • Dozenten: Martin Fugmann, Geschäftsführer Heraeus Bildungsstiftung und Schulleiter ESG Gütersloh & Hendrik Haverkamp, Koordinator für Digitalität am ESG Gütersloh 

Zur Anmeldung


Worum geht es?

Orientierung gewinnen, Unterricht entwickeln, Leadership wirksam gestalten

Künstliche Intelligenz ist längst im Schulalltag angekommen. Lehrkräfte nutzen KI zur Unterrichtsvorbereitung, Schülerinnen und Schüler arbeiten mit Chatbots, Eltern stellen Fragen zum Umgang mit neuen Technologien und Schulleitungen müssen Orientierung geben, Entscheidungen treffen und einen verantwortungsvollen Rahmen schaffen.

Viele Schulen stehen dabei vor ähnlichen Fragen:
Was müssen wir über KI wissen, um handlungsfähig zu bleiben? Wie verändert KI Lernen, Unterricht und Leistungsbewertung? Welche Chancen bietet KI für Schulentwicklung und Entlastung im Leitungsalltag? Und wie gelingt es, Kollegien mitzunehmen, ohne zu überfordern?

Der Kompaktkurs richtet sich an Schulleitungen und schulische Führungskräfte, die KI nicht nur als technisches Thema verstehen, sondern als Gestaltungsaufgabe für Unterrichts- und Schulentwicklung. Im Mittelpunkt stehen praktische Orientierung, konkrete Anwendungen und wirksame Leadership-Strategien.


Bausteine und Termine

Die Teilnehmenden gewinnen einen verständlichen Überblick über KI, erproben erste Anwendungen und klären zentrale Chancen, Risiken und rechtliche Orientierungsfragen. 

Die Teilnehmenden arbeiten mit konkreten Anwendungsfällen aus Unterricht, Leitung und Schulentwicklung. Sie erproben Instrumente, mit denen KI Entwicklungsprozesse strukturieren, vorbereiten und auswerten kann.

Die Teilnehmenden reflektieren ihre Führungsrolle im Umgang mit KI, entwickeln Strategien zur Beteiligung des Kollegiums und formulieren erste Schritte für einen KI-Fahrplan der eigenen Schule.

Allgemeine Informationen zum Kurs

Themenschwerpunkte

Eine Hand hält ein Tablet in der Universitätsbibliothek an einem Bücherregal. © Jürgen Huhn​/​TU Dortmund

Im ersten Schwerpunkt geht es um ein verständliches Grundverständnis von KI und um die Frage, was Schulleitungen wissen müssen, um gute Entscheidungen treffen zu können.

Themen sind unter anderem:

  • Grundbegriffe und Funktionsweisen von KI,
  • aktuelle Entwicklungen und typische Anwendungen im Bildungsbereich,
  • Chancen, Grenzen und Risiken von KI,
  • Datenschutz, Datensicherheit und rechtliche Orientierung,
  • ethische Fragen wie Fairness, Transparenz, Teilhabe und Verantwortung,
  • sinnvolle Einsatzbereiche in Leitung, Verwaltung, Kommunikation und Schulorganisation,
  • erste praktische Erprobung ausgewählter KI-Tools.

Leitfrage:
Was muss ich als Schulleitung über KI wissen, um Orientierung geben und verantwortliche Entscheidungen treffen zu können?

Ein Junge steht an der Tafel und erklärt Mathe © Max Fischer​/​Pexels

Im zweiten Schwerpunkt steht die Frage im Mittelpunkt, wie KI Unterricht, Lernen und Schulentwicklung konkret unterstützen kann. Dabei geht es nicht um Technikbegeisterung, sondern um pädagogisch sinnvolle Anwendungen.

Themen sind unter anderem:

  • KI als Lern- und Arbeitswerkzeug für Schülerinnen und Schüler,
  • Unterstützung von Lehrkräften bei Unterrichtsvorbereitung, Differenzierung, Feedback und Materialentwicklung,
  • Chancen für individualisiertes Lernen und formative Rückmeldung,
  • veränderte Aufgabenformate, Leistungsnachweise und Bewertung,
  • Umgang mit Täuschung, Eigenleistung und Transparenz,
  • Entwicklung gemeinsamer Regeln für Unterricht und Leistungsüberprüfung,
  • KI-gestützte Analyse von Entwicklungsbedarfen,
  • Auswertung von Rückmeldungen, Befragungen oder offenen Textantworten,
  • Planung von Maßnahmen für Unterrichts- und Schulentwicklung.

Dabei werden konkrete Instrumente vorgestellt und angewendet, zum Beispiel:

  • Standortanalyse,
  • Entwicklungsfeld-Canvas,
  • Ziel- und Maßnahmenraster,
  • Chancen- und Risikomatrix,
  • Vorlagen für Steuergruppenprozesse,
  • Prompt-Beispiele für Unterrichts- und Schulentwicklung.

Leitfrage:
Wie kann KI Unterrichtsentwicklung und Schulentwicklung konkret unterstützen - ohne pädagogische Verantwortung zu ersetzen?

Studierende und Dozierende sitzen gemeinsam an einem Tisch und arbeiten. © Jürgen Huhn​/​TU Dortmund

Der Umgang mit KI ist vor allem eine Führungsaufgabe. Schulleitungen müssen Orientierung geben, Unsicherheiten aufnehmen, Beteiligung ermöglichen und klare Entscheidungen treffen. Entscheidend ist eine Haltung, die technologieoffen, lernbereit und zugleich kritisch-reflektiert ist.

Themen sind unter anderem:

  • wirksame Leadership-Strategien im Umgang mit KI,
  • Entwicklung einer gemeinsamen schulischen Haltung,
  • Umgang mit Skepsis, Unsicherheit und Überforderung,
  • Beteiligung von Kollegium, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern,
  • Kommunikation von Chancen, Grenzen und Erwartungen,
  • Arbeit mit Pilotgruppen, Steuergruppen und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren,
  • Qualifizierung und Begleitung des Kollegiums,
  • Entwicklung eines schulischen KI-Fahrplans,
  • Verankerung von KI in Schulentwicklung, Fortbildung und Qualitätsentwicklung.

Leitfrage:
Wie gelingt Leadership, das Orientierung gibt, Beteiligung ermöglicht und KI verantwortungsvoll in Schule wirksam werden lässt?


Ansprechpartner

Kontakt

Daniel Neubauer
Wissenschaftliche Weiterbildung an der TU Dortmund e.V. /DAPF
Tel.: (+49) 231 755-6632
E-Mail: daniel.neubauer@tu-dortmund.de