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Zentrum für HochschulBildung

Die Inhalte

Die Teilnehmer*innen lernen sich beim Einstieg in den Kurs kennen, werden mit den Inhalten, Zielen, Arbeitsweisen, mit Dokumentation und Prüfungsformen vertraut gemacht. Im Mittelpunkt steht thematisch die internationale Entwicklung des Konzeptes „Evidence in Education“ der OECD. Wir wollen diskutieren, welche Grundannahmen und Aufgaben damit für die jeweiligen Tätigkeitsfelder verbunden sind und inwieweit vorhandene Gegensätze, die politisches und praktisches Entscheidungshandeln sowie methodologische und methodische Grundannahmen betreffen, noch bestehen oder überwunden sind. Damit folgt das Programm des Zertifikatskurses einer klaren Positionierung für eine „evidence informed policy and practice in education“

Im zweiten Modulelement stehen die Grundlagen der Datengewinnung, -analyse und -rückmeldung im Mittelpunkt. Neben Fragen der Rezeption und Interpretation soll es vor allem um die Qualität von Daten gehen, ihre unterschiedlichen Funktionen, Entstehungs- und Verwendungszusammenhänge und mögliche Erhebungsformen. Aber auch die Normativität und Grenzen von Daten werden thematisiert. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden ihre Data Literacy verbessern und im Umgang mit Daten handlungssicher werden.

Modulelement 3 ermöglicht, besser zu verstehen, welche Prozesse den schulischen Alltag und die damit verbundenen Fragen einer zielgerichteten Qualitätsentwicklung prägen, und beleuchtet, welche Rolle Daten als schulische Entwicklungsbegleiter spielen (könnten). An konkreten praxisbezogenen Szenarien können Sie nachvollziehen, welche Gestaltungsspielräume schulische Entscheidungsmöglichkeiten implizieren, welche rechtlichen und rollenspezifischen Dynamiken die Entscheidungsprozesse beeinflussen und welche Informationen und Daten genutzt werden oder noch hilfreich wären.

In diesem Modulelement wird das Gelernte aus den vorherigen Modulelementen zusammengeführt: Wie können Daten gelingend für die Schul- und Unterrichtsentwicklung genutzt werden? Dafür werden Kenntnisse zu zentralen Ansätzen der Schulentwicklung (Design-Based-SchoolImprovement, Netzwerkbasierte Schulentwicklung, etc.) erworben. Im Fokus steht die praktische Auseinandersetzung mit typischen Feldern von Schulentwicklungsarbeit anhand von Fallszenarien zu den Ebenen Unterricht, Schulkultur und Schulführung. Die Perspektiven Datenerzeugung und Datennutzung werden hier miteinander lösungsorientiert verschränkt.

Die Inhalte des Modulelements 5 begleiten als zeitlich flexibilisierte Online-Angebote die ersten vier Modulelemente in zwei Strängen. Im ersten Strang identifizieren Teilnehmende während der Module Themen, die sich als klärungsbedürftig erweisen. Es kann erwartet werden, dass hier Themen wie Wandel, Kommunikation, Verhandeln, Standards guter Evaluation, Transferarbeit oder Steuerung relevant werden können. Im zweiten Strang wollen wir von institutionellen Aktivitäten in anderen Staaten lernen, die das Projekt datengestützter Entwicklung umzusetzen versuchen.

Zur Vorbereitung auf die Modulprüfung ist ein Lerntagebuch bzw. eine Selbstreflexion anzufertigen.

Der Zertifikatskurs schließt mit einer Universitätsprüfung ab. Diese besteht aus einer schriftlichen Abschlussprüfung, die sich auf die Thematik datengestützter Schul- und Unterrichtsentwicklung bezieht, und einer münlichen Präsentation der Abschlussarbeit.

Kontakt

Dr. Jörg Teichert (Geschäftsführer)
Tel.: (+49) 231 755-6639
E-Mail: joerg.teichert@tu-dortmund.de

Britta Slabbers (Bildungsreferentin)
Tel.: (+49) 231 755-6621
E-Mail: britta.slabberstu-dortmundde

 

Die Weiterbildung wird in Trägerschaft des Vereins „Wissenschaftliche Weiterbildung an der TU Dortmund e.V.“ durchgeführt.