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Durch Digitalität zum per­so­na­li­sier­ten Ler­nen – Schule weiter entwickeln

Ein Student arbeitet mit Laptop und Notizbuch. © Aliona Kardash​/​TU Dortmund

Steckbrief

  • Nächster Start: 28. November 2022
  • Anmeldeschluss:  18. November 2022
  • Dauer: 3 Monate, berufsbegleitend, 6 halbe Online-Seminartage (40 Zeitstunden inkl. Selbstlernphasen)
  • Format: Reines Online-Format
  • Kosten: 370 EUR (zahlbar in 2 Raten)
  • Teilnehmendenzahl: maximal 40 Personen
  • Kursleitung/Studienleitung: OStD Martin Fugmann, Schulleiter am ESG Gütersloh und Leiter der Abteilung Bildung und Digitalisierung der DAPF

Worum geht es?

Die Corona-Pandemie hat eine große Welle der Veränderung für die digitale Schulentwicklung hervorgebracht. Die notwendigen lernkulturellen Veränderungen verlangen nach einer Neugestaltung personalisierter Lernsituationen und Antworten auf altbekannte Fragen: Wie muss sich “Schule” lernkulturell aufstellen, damit sie ihren Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der nächsten Generationen leisten kann? Was verstehen wir unter “zukunftsfähig” und wie kommen wir als Institution Schule zu zukunftsfähigem Handeln? Neue Inhaltsbereiche und neue Formen der Prozessgestaltung setzen eine Verzahnung einer zeitgemäßen Lernkultur mit einer neuen zeitgemäßen Arbeitskultur voraus.

Module und Termine

Modul 1:
(28./29.11.2022)
Personalisiertes Lernen als Perspektive für Schul- und Unterrichtsentwicklung im 21. Jahrhundert
Selbstlernphase: Didaktische Modelle und die eigene Schulpraxis
Modul 2:
(24./25.01.2023)
Wirksam werden. Wie führe ich mich selbst,
wie professionalisiere ich mich?
Selbstlernphase: Von der Idee in die Tat
Modul 3:
(27./28.02.2023)
Den Wandel gemeinsam gestalten

Alle Termine finden in der Zeit von 13:00 Uhr - 17:00 Uhr statt.

Weitere Informationen

Der Kurs findet ausschließlich online statt. Alle Module, Lernsetting und Selbstlernphasen werden online durchführt und über die webbasierte Lernplattform Moodle abgebildet.

  • Gesamtaufwand 40 Unterrichtsstunden
  • 6 Online-Seminartage (halbtags)
  • 2 Selbstlernphasen (online)

Wir vermitteln Ihnen Wissen, um die Planung und Gestaltung von Lernprozessen mit digitalen Medien innerhalb von Schule und unter dem Anspruch einer Bildung in einer digital geprägten Welt zu entwickeln. Ob in Präsenz oder Distanz, ob analog oder digital ob während oder nach der Pandemie - im Zentrum steht das einzelne Kind, der einzelne Jugendliche und die Frage nach der zeitgemäßen Pädagogik und Didaktik. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Chancen dieser ungewöhnlichen Zeit nutzen und die Eckpfeiler für eine Schule im 21. Jahrhundert heute setzen können. Durch den Einsatz eines Moodle-basierten Lernmanagementsystems (LMS) erproben Sie kollaboratives Arbeiten im Team. 

Der Kurs wendet sich an (erweiterte) Schulleitungen, aber auch Koordinator*innen oder mandatierte Lehrer*innen, die den Zeitgeist nicht nur nutzen möchten, um Digitalisierungsvorhaben umzusetzen, sondern ihre schulische Lern- und Arbeitskultur grundlegend überdenken und in partizipativen Prozessen nachhaltig weiterentwickeln möchten.

Über die Teilnahme am Kurs stellen wir Ihnen eine Teilnahmebescheinigung aus.

Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie den AGBs und den Datenschutzhinweisen des Vereins „Wissenschaftliche Weiterbildung an der TU Dortmund e.V.“ zu. 

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 40 Personen. Bei einer Anmeldung von mehr als 40 Personen erfolgt die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach dem Zeitpunkt des Eingangs der vollständigen Personendaten, die im Rahmen der Anmeldung benötigt werden.

Modulinhalte

Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit grundlegenden Aspekten zum Thema Digitalisierung und der Bedeutung des Arbeitsfeldes Bildung in der digitalen Welt. Im Zentrum stehen außerdem selbstreflektierende Fragen wie zum Beispiel: Wie stelle ich mir die Zukunft von Lernen und Unterricht in einer guten Schule im 21. Jahrhundert vor? Wie etabliere ich personalisiertes Lernen als Ziel von Schul- und Unterrichtsentwicklung? Wie nutzen wir die Möglichkeiten der Digitalität für unsere pädagogische Weiterentwicklung und wie gestalten wir zeitgemäß unsere Informations- und Kommunikationsprozesse?

Die erste Selbstlernphase gliedert sich in insgesamt drei Teile. Die Teilnehmenden reflektieren gemeinsam das erste Onlinemodul und filtern die für Sie zentralen Schlüsselbotschaften und Leitsätze. Daran anknüpfend beschäftigen Sie sich mit verschiedenen didaktischen Modellen, die Hilfestellungen auf dem Weg zum Personalisierten Lernen bieten, und reflektieren diese anhand ihrer eigenen Praxis. Abschließend nehmen Sie eine didaktische Positions- und Zielbestimmung für ihren Kontext vor.

Auf der Basis der Theorie U wird in diesem Modul die eigene Rolle fokussiert, um - auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen - Handlungsoptionen in der Gegenwart und für die Zukunft zu erkennen. Nur wer sich selbst als selbstwirksam empfindet wird auch andere für die Transformation schulischen Lernens und Arbeiten in der Gesellschaft der Digitalität begeistern können. Im Mittelpunkt steht hier die Reflexion der eigenen (Führungs-)Persönlichkeit und die Frage, wie und mit welchen Tools auch in Kollegien der Prozess des wirkungsorientierten Wandels angestoßen werden kann.

Auch die zweite Selbstlernphase gliedert sich in insgesamt drei Teile. Die Teilnehmenden reflektieren gemeinsam das zweite Onlinemodul und filtern die für Sie zentralen Schlüsselbotschaften und Leitsätze. Basierend auf Ihren schulspezifischen Projektplanungen und mit Hilfe des Instruments der Wirkungstreppe lernen Sie sowohl die Stufen als auch die einzelnen Elemente der Wirkungslogik in einen kausalen Zusammenhang zu bringen. Eine Definition und Identifikation Ihrer genauen Zielgruppe erfolgt zuvor mittels einer Personaübung.

Schulentwicklung unter Einbindung aller primären und sekundären schulischen Akteure zu gestalten ist eine komplexe Aufgabe. Dafür gibt es kein Patentrezept aber agile Methoden, die helfen diese Komplexität handhabbar zu machen. Neben der Vorstellung und Erprobung eines flexiblen Planungstools - jenseits von klassischem Projektmanagement - und den Kernideen des Rahmenwerks Scrum wird ein Schwerpunkt dieses Moduls das Design Thinking sein. Ziel ist neben einer Erweiterung des methodischen Repertoires auch, eine andere, das agile Mindset kennen zu lernen und bezogen auf die eigene schulische Arbeitskultur zu reflektieren. Die vorgestellten Tools können modular an die aktuelle Situation der einzelnen Schule angepasst werden.

Downloads

Flyer

Kontakt

Lena Lieblang
Wissenschaftliche Weiterbildung an der TU Dortmund e.V./ DAPF
Tel.: (+49) 231 755-6616
E-Mail: lena.lieblangtu-dortmundde

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Aus Richtung Westen: B 1, Abfahrt Dortmund-Mitte (WDR/ZVS), danach zweimal rechts auf die Wittekindstraße. An der Ampel weiter geradeaus. Erste Straße rechts (Querstraße), die auf die Hohe Straße führt. Rechts abbiegen. Hinter der nächsten Ampel an der U-Bahn-Haltestelle vorbei, danach rechts zum Zentrum für Hochschulbildung (Ausschilderung) abbiegen.

Vorsicht: Nicht in die Unterführung einfahren!

 

Aus Richtung Osten: B 1, Abfahrt Ruhrallee (B 54) Richtung Dortmund-Mitte/Lünen bis zur nächsten Ampel. Dort links abbiegen in die Markgrafenstraße. Die Markgrafenstraße immer geradeaus bis zur Ampel Hohe Straße. Dort links abbiegen und hinter der U-Bahn-Station rechts zum Zentrum für Hochschulbildung (Ausschilderung) abbiegen.

Vorsicht: Nicht in die Unterführung einfahren

Das Zentrum für HochschulBildung kann über die Haltestellen „Polizeipräsidium" und „Westfalenhallen" erreicht werden. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der U-Bahn zum Zentrum für HochschulBildung.